Version Emil Noldes Die Familie, 1931

Hagemann schätzte seine „Farbglut“ und seinen Ausdruck „großer Gebärde“, Max Hollein nennt seine religiösen Darstellungen den „Ausdruck seines Innersten“.

Emil Nolde wünschte sich für seine Kunst zuletzt eine „vermittelnde Rolle im nördlichen Europa“.

Als Hans Emil Hansen wurde er in Nolde, Schleswig Holstein geboren. Seine Heimat war preußisch, nach iner Volksabstimmung wurde sie dänisch. Nolde blieb zeitlebens dänischer Staatsangehöriger.

Er gilt als einer der führenden Expressionisten und ist berühmt für siene Aquarelle.

1906 war er Mitglied der Künstlergruppe „die Brücke“; große Namen wie  Ernst-Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl-Schmitt-Rottluff sind hier zu nennen.

1909 tritt er der „Berliner Seccesion“ bei, nach dem internen Bruch

1910 bildet sich die „neue Seccesion“. Im Umfeld Noldes wirkten auch Otto Müller & Max Pechstein

Noldes Rolle in der NS-Zeit ist und bleibt umstritten, einige antisemitische Äußerungen kontratieren hier mit seiner zarten Hingabe an die Kunst der Malerei. Nicht zu vergessen ist, dass Nolde selbst als Schaffender „entarteter Kunst“ gelistet wurde & viele seiner Werke herausrücken musste.

1935 tauscht Nolde „die Familie“ gegen „Reife Sonnenblumen“ (1933) und „Junge Pferde“ 1916 der Nationalgallerie in Berlin

„Die Bilder verbrennen, die Asche vergraben und ein paar Jahre noch vegitierend leben, so als ob ich als Maler gar nicht dagewesen wäre. So sei es den Menschen vergoltenfür alles Leid, für alle Mißgunst, die ich habe ertragen müssen. Es wäre geistiger Selbstmord. Ich will es nicht tun. Alles kann sich wenden!“ (23. Mai 1942)

Galerie


Kontakt